Eine vorhandene selektive Lötanlage soll rationeller und schneller mit Warenträger bestückt werden.
Bestandsaufnahme:
Derzeit geht der Maschinenbediener von seinem Bestückungsplatz und holt den fertigen Warenträger aus der Lötanlage, und bringt diesen wieder zurück zum Bestückungsplatz. Anschließend nimmt er den bereits mit Rohteilen bestückten Warenträger und trägt diesen dann wieder zur Lötanlage.
Die selektive Lötanlage arbeitet nun die Lötstellen ab.
In der Zwischenzeit setzt sich der Mitarbeiter wieder an den Bestückungsplatz entnimmt die fertig gelötete Baugruppen aus dem Warenträger, und bestückt nun die nächste Baugruppe mit den zu lötenden THT- Bauteilen. Bevor die manuelle Bestückung abgeschlossen ist, ist die Lötanlage bereits fertig, und wartet auf den Austausch des Warenträgers.
Diese unrationelle Arbeitsweise bedeutet unter LEAN Gesichtspunkten ein hohes Maß an Verschwendung. Zum einen bezüglich der unnötigen Arbeitswege für den Bediener, und zum anderen wegen den Stillstandszeiten an der Maschine.

